Wie Dein Kind sein Unterbewusstsein

auf Zielerreichung programmieren kann

Kennst Du das auch? Beim Fußballspiel, bei der Tanzaufführung, beim "Mensch-ärgere-Dich- nicht" oder dem ersten Kochversuch ist es für Dein Kind klar wohin die Reise gehen soll.

Es möchte gewinnen, einen gelungenen Auftritt hinlegen, Lob für seine Kochkünste bekommen. In solchen Situationen kennt Dein Kind sein Ziel, hat vielleicht ein Bild vor Augen oder gar ein Gefühl im Bauch, das vorab bereits erlebbar ist.

Insbesondere in schulischen Angelegenheiten hingegen fehlt diese Zielvorstellung häufig.

Dieses große „Warum“ des Lernens wird im Schulalltag nur wenig bis gar nicht thematisiert.

„Damit Du später mal studieren kannst…“, ist für ein 8jähriges Kind kaum greifbar.

Wie können wir nun unsere Kinder im Schualltag bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützen?

  • bei der nächsten Mathearbeit
  • beim Englisch Vokabeltest
  • dem anstehenden Referat
  • oder dem nächsten Diktat
Junge nachdenklich

Für unser Gehirn macht es keinen Unterschied,

ob etwas wirklich erlebt wird oder ob man nur so tut als ob.

Diese Tatsache wollen wir uns in der folgenden Mentalübung zunutze machen. 

Wenn Dein Kind eine dieser Übungen durchführt, sorge bitte dafür, dass

  • es vorher bereits ein wenig zur Ruhe kommt  - ein idealer Zeitpunkt für die Mentalübungen und Phantasiereisen ist die Zeit vor dem Einschlafen,
  • es in dieser Zeit völlig ungestört ist,
  • es vorher evtl. noch einmal auf die Toilette geht
  • es im Nachhinein Zeit gibt, über das Erlebte zu sprechen.

Mentalübung: Ich erreiche mein Ziel!

Lass Dein Kind nun an ein Ziel denken, dass es erreichen möchte und bitte es dieses Ziel in einem Satz zu formulieren.

Achte bitte darauf, dass es positiv formuiert ist, z.B. NICHT "Ich möchte in der nächsten Mathearbeit keine fünf schreiben." SONDERN "In der nächsten Mathearbeit schreibe ich eine drei!"

Gib Deinem Kind nun Zeit an die Erreichung des Ziels zu denken und stelle ihm dabei ganz langsam nacheinander die folgenden Fragen. Gib Deinem Kind zwischendurch immer Zeit die Frage in Gedanken zu "erleben".

  • Wo siehst du Dich, während Du Dein Ziel erreicht hast?
  • Was siehst Du um Dich herum? Was hörst Du?
  • Was riechst oder schmeckst Du?
  • Wie fühlt es sich an Dein Ziel erreicht zu haben?

Wichtig ist, dass Du wirklich langsam vorgehst und Deinem Kind die Zeit gibst, die Frage in Gedanken zu "beantworten".

Dein Kind hat nun mit dieser Übung sein Ziel mit allen Sinnen erlebt.

Sein Unterbewusstsein hat den Zielerreichungszustand erlebt, so als ob es schon Wirklichkeit geworden wäre und wird Dein Kind nun unbewusst bei der Zielerreichung unterstützen.

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